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| Spirulina |
| Spirulina-Alge |
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| Anwendung |
| Innerlich |
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Entdeckung
Die Blaugrüne Mikroalge Spirulina wurde vor 40 Jahren von einem belgischen Botaniker in der Sahara entdeckt. Am Tschadsee beobachtete er, wie die Eingeborenen grünes Zeug mit Strohkörben aus dem Gewässer fischten und anschließend an der Luft trockneten. Daraus wurden Kuchen hergestellt und als Nahrungsmittel verkauft. Auch die Azteken und die Majas ernährten sich von der Alge.
Die Blaugrüne Mikroalge gehört zur Familie der Cyanophyceae und ist kaum 1⁄2 Millimeter lang. Unter dem Mikroskop sieht sie wie eine blaugrün gefärbte Springfeder aus. Ihre Kolorierung verdankt Spirulina dem Chlorophyll (grün) und dem Phycocyan (blau).
Inhaltstoffe
Spirulina beinhaltet über 60 Vitalstoffe und bioaktive Substanzen. Einzigartig ist ihr
Proteingehalt von etwa 60%. Keine andere Pflanze und kein Pflanzen fressendes Tier
enthält mehr hochwertiges Eiweiß als die Blaugrüne Alge. Spirulina enthält 19 Aminosäuren, wovon acht essenziell sind: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Diese kann der Körper nicht selber aufbauen, sondern muss sie mit der Nahrung aufnehmen.
Die in der Mikroalge zahlreich vorkommenden Enzyme beeinflussen alle Stoffwechselvorgänge, regulieren Entzündungsreaktionen, steuern die Fliesseigenschaften
des Blutes und stärken das körpereigene Abwehrsystem.
Das in Spirulina enthaltene Antioxidans Vitamin E schützt vor freien Radikalen und verbessert die Sauerstoffverwertung; Vitamin B1 (Thiamin) sorgt für eine gute Gehirnfunktion; B2 (Riboflavin) erfüllt wichtige Aufgaben für Haut und Augen; B3 (Niacin) verbessert die Blutzirkulation; B5 (Pantothensäure) und B6 (Pyridoxin) unterstützen das Nervensystem und B12 (Cyanocobalamin) fördert die Blutbildung.
Auch Mineralstoffe sind in Spirulina enthalten: Calcium stabilisiert die Knochendichte, Eisen ermöglicht den Sauerstofftransport zu den Zellen und beugt Blutarmut vor (Spirulina enthält 45x mehr Eisen als Spinat); Kalium reguliert den Wasserhaushalt; Magnesium stärkt das
Herz und Mangan stimuliert das Immunsystem. Auch enthalten sind Chrom, Germanium, Kupfer, Selen und Zink, welches die körpereigene Abwehr anregt und die Wundheilung reguliert.
Von hohem Wert sind auch die in Spirulina vorhandenen essenziellen Fettsäuren,
insbesondere die Gamma-Linolensäure. Im Weiteren ist Spirulina reich an Beta-Carotin, Phycocyan und Chlorophyll. Der grüne Farbstoff Chlorophyll ist ein Blutbildner und aktiviert die Sauerstoffversorgung der Zellen.
Anwendung
Spirulina wirkt reinigend, aufbauend und stärkend, saniert die Darmflora (beschleunigt den Aufbau von Lactobazillen) und schützt vor Entzündungen. Spirulina ist in der Lage, giftige Stoffe im Körper zu binden und über Leber und Niere auszuscheiden.
Allgemein empfiehlt sich eine Gabe von Spirulina bei Energiemangel, glanzlosem Fell, brüchigen Krallen, Blutarmut, Allergien, Magen-Darm-Beschwerden und Verdauungsbeschwerden.
Spirulina verursacht auch bei längerer Einnahme keine unerwünschten Nebenwirkungen und ist gut verträglich.
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