|
 |
 |
Schon Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike, wusste, dass Schwefel bei den verschiedensten Krankheiten Heilung und Linderung bringen kann. Er nutzte Knoblauch für seine Behandlungen. In den letzten Jahren erregt nun MSM - eine natürliche Schwefelverbindung - die Aufmerksamkeit in der Human- und Tiermedizin. Das Wirkungsspektrum umfasst die verschiedensten akuten und chronischen Erkrankungen.
Methylsulfonylmethan - Was ist das?
MSM wird in Pharmazie und Chemie auch als DMSO2 (Dimethylsulfon) bezeichnet.
Im Bereich der Nahrungsergänzung und Alternativmedizin hat sich der Begriff MSM jedoch durchgesetzt.
Es handelt sich dabei um eine natürliche Schwefelverbindung, die in Pflanzen und
allen Wirbeltieren vorkommt. Reines MSM ist kristallin, weiß und hat einen leicht
bitteren Geschmack. Das Zentrum des MSM-Moleküls besteht aus Schwefel. Hunde und Katzen decken ihren
Bedarf durch frische Nahrungsmittel. Da jedoch jedwede Weiterverarbeitung
der frischen Nahrung den Schwefelgehalt stark vermindert, kann eine Ergänzung mit einem MSM-Präparat
sehr hilfreich sein und hat sich insbesondere bei Arthritis, Entzündungen und Allergien bewährt.
Warum Schwefel?
Schwefel übernimmt unverzichtbare Funktionen im Stoffwechsel. Er hat Einfluss auf Enzyme, Hormone,
Proteine des Immunsystems, Struktur und Festigkeit von Knorpelgewebe, Haut, Fell und Krallen.
Sowohl griechische als auch römische Ärzte der Antike nutzten Schwefel bereits zur Behandlung von
Rheuma-Erkrankungen. Heute weiß man: Schwefel ist entscheidend beteiligt am Aufbau von Collagen und
somit an der Festigkeit und Struktur des Bindegewebes, der Sehnen, Knorpel und Knochen. Ebenso ist
Schwefel direkt an der Bildung von Kreatin beteiligt. Elastische Haut, glänzendes Fell und gesunde, feste
Krallen sind damit direkt von Schwefel abhängig. Weiterhin werden einige Vitamine (z.B. C, H und B1) über eine
Reaktion mit Schwefel aktiviert. Auch der Eiweißstoffwechsel ist in hohem Maße von Schwefel abhängig.
Heilwirkung von MSM
MSM unterdrückt die Schmerzleitung entlang bestimmter Nervenfasern, fördert die Durchblutung, verbessert
die Nährstoffversorgung von erkranktem Gewebe, entspannt verkrampfte Muskulatur und erhöht die Durchlässigkeit
der Zellmembranen des kranken Gewebes. Zudem verbessert es die Wirkung körpereigener entzündungshemmender
Hormone (z.B. Kortison). MSM wirkt abschwellend über Bindung und Abtransport von Gewebeflüssigkeit und
verhindert bei Verletzungen und Entzündungen das übermäßige Anschwellen des Bereiches. MSM hat positive Wirkung vor allem bei folgenden Erkrankungen gezeigt:
- Degenerative Gelenkerkrankungen
- Rheumatoide Erkrankungen
- Erkrankungen des Sehnen- und Bändergewebes
- Verspannungen, Zerrungen der Muskulatur
- Verdauungsstörungen
- Harnwegserkrankungen
- Autoimmunerkrankungen
- Allergien (v.a. Futtermittelallergien)
- Leberprobleme
Wichtiger Hinweis
Als Zusatz in Nahrungsergänzungen oder Pflegeprodukten kommt grundsätzlich nur reines MSM in Frage. Es ist nicht zu verwechseln
mit anderen schwefelhaltigen Verbindungen, die (wie z.B. Blausäure) keineswegs
gesundheitsförderlich sondern hochgradig giftig sind. Reines MSM hingegen wird seit ca. 15 Jahren in
aller Welt getestet und erforscht und als "wasserlösliche und ungiftige Substanz"
eingestuft. In seltenen Fällen kann es bei der Einnahme von MSM es zu leichten Problemen des Magen-Darm-Traktes
kommen, die jedoch meist sofort verschwinden, wenn das Produkt zusammen mit dem Futter verabreicht wird.
Empfohlene Literatur:
Stanley W. Jacob, Jeremy Appleton: Msm, the Definitive Guide: The Nutritional Breakthrough for Arthritis, Allergies and More, ISBN: 1893910229
Frank Liebke: MSM, eine Super-Substanz der Natur, ISBN: 3932098781
BITTE BEACHTEN SIE: METHYLSULFONYLMETHAN ERSETZT NIEMALS DIE TIERÄRZTLICHE BEHANDLUNG! KRANKHEITEN UND VERLETZUNGEN SOLLTEN UNVERZÜGLICH EINEM TIERARZT VORGESTELLT WERDEN!
|
 |
|
|
|